Warum der günstigste Anbieter selten der beste ist
Reinigung ist ein Personalgeschäft. Rund drei Viertel des Preises sind Löhne. Wer deutlich unter dem Marktpreis anbietet, spart entweder an der Zeit pro Objekt oder an den Arbeitsbedingungen – beides merken Sie spätestens nach wenigen Monaten, wenn ständig neue Gesichter kommen und die Qualität schwankt.
Die folgenden neun Punkte klären Sie am besten vor der Unterschrift. Ein guter Anbieter beantwortet sie ohne Zögern.
Die neun Punkte
- 1Betriebshaftpflicht nachweisen lassenLassen Sie sich die Police zeigen, nicht nur zusichern. Schäden an Bodenbelägen oder Technik sind schnell vierstellig.
- 2Festangestelltes Personal statt SubunternehmerWer mit wechselnden Subunternehmern arbeitet, kann Qualität und Diskretion nicht garantieren. Fragen Sie konkret nach.
- 3Schriftlicher ReinigungsplanWelche Fläche, welche Leistung, welcher Takt? Ohne Leistungsverzeichnis gibt es später nur Auslegungssache.
- 4Geregelte VertretungUrlaub und Krankheit sind der Normalfall, nicht die Ausnahme. Lassen Sie sich erklären, wer dann kommt und wie eingewiesen wird.
- 5Fester Ansprechpartner mit NummerEine zentrale Servicenummer hilft wenig, wenn niemand Ihr Objekt kennt. Fragen Sie nach einer Person, nicht nach einer Hotline.
- 6Nachvollziehbares PreismodellFestpreis pro Objekt oder Stundensatz – beides ist in Ordnung, solange klar ist, was enthalten ist. Mehr dazu unter Was kostet Gebäudereinigung?
- 7Material und Maschinen geklärtWer stellt Reinigungsmittel, wer Papier und Seife? Das gehört ins Angebot, sonst kommt es als Zusatzposten zurück.
- 8Schlüssel und Zutritt geregeltWer bekommt Schlüssel, wie wird die Übergabe dokumentiert, was passiert bei Verlust? Schriftlich festhalten.
- 9Referenzen aus der RegionObjekte in vergleichbarer Größe und Nutzung sagen mehr als eine lange Kundenliste. Fragen Sie, ob Sie dort anrufen dürfen.
Angebote richtig vergleichen
- Gleiche Basis herstellen: Nur vergleichbar, wenn alle Anbieter dieselbe Fläche und denselben Takt kalkulieren.
- Auf Leistungen achten, nicht auf die Endsumme: Ein Angebot ohne Sanitärversorgung ist günstiger, aber nicht billiger.
- Nach dem Zeitansatz fragen: Wie viele Stunden pro Einsatz sind kalkuliert? Daran erkennen Sie, ob das Ergebnis realistisch ist.
Häufige Fragen
Ja, zwei bis drei sind sinnvoll. Wichtig ist, dass alle nach einer Besichtigung erstellt wurden, sonst vergleichen Sie Schätzungen mit Kalkulationen.
Das hängt vom Objekt ab. Wir arbeiten mit flexiblen Modellen und stimmen die Laufzeit individuell auf Ihren Bedarf ab, statt pauschale Mindestbindungen vorzugeben. Lange Verträge ohne Ausstiegsmöglichkeit sind aus unserer Sicht nicht nötig.
Bei CleanStar läuft das über unser digitales Kundenportal, zu dem Sie nach Vertragsschluss Zugang erhalten. Reklamationen und Anmerkungen erfassen Sie dort direkt. Die Meldung erreicht uns in Echtzeit, sodass wir unsere Mitarbeiter unmittelbar entsprechend anweisen können.
Idealerweise ja. In zwanzig Minuten klären sich Fragen, die schriftlich drei Mails brauchen – und Sie bekommen ein Gefühl dafür, mit wem Sie es zu tun haben.